Der letzte Frontmotor-Ferrari, der bei den 24 Stunden von Le Mans triumphieren konnte, ist nie ein ästhetisches Meisterstück gewesen. Als wilde Kombination aus verschiedenen Fahrzeugen der Vorjahre mit einem gewaltigen Testa Rossa-Zwölfzylinder unter der langen Haube, ging es bei diesem Projekt nur um Eines: Leistung, Leistung und nochmal Leistung. Die Straßenlage war abenteuerlich, die Kupplung überfordert. Glücklicherweise saßen die seinerzeit besten Langstrecken-Racer der Welt hinter dem dünnen Lenkrad, Phil Hill und Olivier Gendebien. Sie brachten das Monster durch die lange Nacht und trotz schleifender Kupplung als Sieger ins Ziel. Das Erlebnis dieses Autos schien bei Gendebien einen besonderen Eindruck hinterlassen zu haben, er trat vom Rennsport zurück.

Aus der Redline-Serie der Resinespezialisten von Spark stammt das meisterliche Modell, das in jeder Hinsicht begeistern kann. Filigrane Speichen, allerfeinste Gitter, tolle Details, hochwertigste Verarbeitung. Schade, dass es diese Serie nach Beendigung der Ferrari-Lizenz nicht mehr geben wird.