Ferrari 512 S Surtees/Vaccarella Nürburgring 1970 von Hot Wheels Elite in 1:18


Für die Saison 1970 hoffte Ferrari mit dem neuentwickelten 512 S endlich eine wirksame Waffe gegen Porsches überlegenen 917 im Köcher zu haben. Leider machten die dürftige Zuverlässigkeit und der Geschwindigkeitsnachteil gegenüber dem Zuffenhausener den Italienern einen Strich durch die Rechnung. Nur in Sebring konnte man die Porsche schlagen, ansonsten blieb der 917 das Maß der Dinge. Daran konnte auch die zwischenzeitliche Rückkehr von John Surtees zu Ferrari nichts ändern. Der Brite erreichte beim 1000 km Rennen auf dem Nürburging mit Partner Nino Vaccarella immerhin einen soliden dritten Platz hinter zwei kompakten Porsche 908.

Der Ferrari 512 S von Hot Wheels Elite gehört zu den Spitzenprodukten dieses Herstellers. Alle Hauben und Türen lassen sich öffnen, die Renntechnik präsentiert sich voll verkabelt und fein detailiert. Probleme? Ja, die Verpackung ist unnötig kompliziert, die Reifen müssten bedruckt sein und der Frontscheibenrahmen ist sehr dick. Aber angesichts der sonstigen Qualitäten fällt dies nicht ins Gewicht. Ein Traummodell für alle Motorsport-Fans.

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Ferrari 612 Sessanta von Hot Wheels Elite in 1:18

Mit dem 612 Sessanta feierte Ferrari 2007 sein sechzigstes Firmenjubiläum. Mancher Enthusiast hatte auf einen neuen Supersportwagen gehofft – und dann kam nur eine aufgefrischte Version des großen 612 Scaglietti in Zweifarblackierung. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Mit seinem großen Glasdach, neuen Felgen und einer umfangreichen Sonderausstattung richtete sich der Sessanta an die Luxusklientel, weniger an den Sportwagenfahrer – und bei nur 60 Exemplaren war das Jubiläumsmodell auch schnell vergriffen.

Das Hot Wheels Elite-Modell des Sessanta ist eine abgespeckte Version des (über-)teuren “Elite Special Edition”-Modelles und unterscheidet sich von diesem durch fehlende Seitenscheiben, einen geänderten Kühlergrill und natürlich die Farbe. Der Zweifarbenlack ist schön aufgetragen, der Innenraum ausreichend detailiert und die Motorräume werden bei Elite inzwischen mit mehr Detailliebe ausgestaltet. Dennoch, ein ordentliches Modell dieses besonderen Automobiles.

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Ferrari 330 TRI/LM Le Mans 1962 Gendebien / Hill

Der letzte Frontmotor-Ferrari, der bei den 24 Stunden von Le Mans triumphieren konnte, ist nie ein ästhetisches Meisterstück gewesen. Als wilde Kombination aus verschiedenen Fahrzeugen der Vorjahre mit einem gewaltigen Testa Rossa-Zwölfzylinder unter der langen Haube, ging es bei diesem Projekt nur um Eines: Leistung, Leistung und nochmal Leistung. Die Straßenlage war abenteuerlich, die Kupplung überfordert. Glücklicherweise saßen die seinerzeit besten Langstrecken-Racer der Welt hinter dem dünnen Lenkrad, Phil Hill und Olivier Gendebien. Sie brachten das Monster durch die lange Nacht und trotz schleifender Kupplung als Sieger ins Ziel. Das Erlebnis dieses Autos schien bei Gendebien einen besonderen Eindruck hinterlassen zu haben, er trat vom Rennsport zurück.

Aus der Redline-Serie der Resinespezialisten von Spark stammt das meisterliche Modell, das in jeder Hinsicht begeistern kann. Filigrane Speichen, allerfeinste Gitter, tolle Details, hochwertigste Verarbeitung. Schade, dass es diese Serie nach Beendigung der Ferrari-Lizenz nicht mehr geben wird.

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